Brandschutz

Sicherheit geht vor!

Fachgerechter Brandschutz für Holz, Stahl und Beton

Damit Gebäude auch in einem Brandfall ihre statische Sicherheit nicht verlieren, müssen Träger und Stützen vor zu hohen Temperaturen geschützt werden. Tragkonstruktionen, welche die erforderlichen Brandschutzanforderungen nicht erfüllen, bedürfen eine Stützen- oder Stahlträger Brandschutzverkleidung. Damit diese sowohl im Gewerbe als auch in der Industrie, den hohen Ansprüchen gerecht werden, planen unsere Fachkräfte die Materialwahl und Montage sorgfältig.

Im Falle eines Brands verändern sich ungeschützte Stahlbauteile bei hohen Temperaturen bereits nach wenigen Minuten, besonders Stahl ist hierfür anfällig. In Folge einer starken Erwärmung kann es zu Verformungen und zur Abnahme der Tragfähigkeit kommen. Lässt die Festigkeit des Materials ab, kann dies den Einsturz einzelner Gebäudeteile verursachen. Somit entfallen im Brandfall wichtige Fluchtwege für die Menschen im Gebäude und Rettungswege für die Feuerwehr. Als Experte für die Planung und die Umsetzung von Brandschutz stellen wir ein starkes Netzwerk an Fachplanern, Ingenieuren, Technikern und Handwerkern bereit. Unsere Stärke – Planung und Ausführung aus einer Hand.

Erfüllen Bauteile wie Träger, Stützen oder Wände die notwendigen Brandschutzanforderungen nicht, wird eine Verkleidung aus Brandschutzplatten verwendet, um eine Verbesserung der Feuerwiderstandsdauer zu erwirken. Hier verarbeiten wir die Produkte aller gängiger Hersteller wie beispielsweise Promat, Fermacell Aestuver, Knauf, Rigips, Siniat und viele weitere. Im Brandfall schützt die Verkleidung die innenliegeneden Bauteile vor zu großen Temperaturerhöhungen und fördern so Ihre Tragfähigkeit. Eine Brandschutzbekleidung fungiert somit im Sinne des konstruktiven Brandschutzes und kommt daher hauptsächlich bei Stützen und Trägern zum Einsatz. Jedoch auch Wände und Decken können bei zu geringer Betonüberdeckung des Bewehrungsstahls mit einer Bekleidung versehen werden. Schlussendlich ist es auch bei versorgungstechnischen Leitungen üblich, diese zu Bekleiden oder zu Verkoffern, sofern sie in Flucht- und Rettungswegen verlegt sind, die Abschottungen nicht vorhanden sind oder eine hohe Brandlast von Ihnen ausgeht.

Ausschlaggebend für die Bemessung der Brandschutzverkleidung bei tragenden Bauteilen aus Holz oder Stahl sind mehrere Faktoren: Träger/Stütze, Seiten der Brandbeanspruchung, Dicke des Bauteils, Umfang, Fläche und die erforderliche Feuerwiderstandsdauer. Bei einer Brandschutzverkleidung für Stahlträger berechnet man beispielsweise das U/A-Verhältnis. Dieses gibt die Relation zwischen Umfang und Fläche des Bauteils an. Je geringer dies ausfällt, umso widerstandsfähiger ist der Träger oder die Stütze bereits an sich, bedingt durch eine starke statische Dimensionierung. Bei Holz gibt es ebenfalls konkrete, Norm-Vorgaben für entsprechende Größen von Balken und Stützen.

Wenn es um die Sicherheit von Gebäuden geht, steht Brandschutz an oberster Stelle. Das gilt nicht nur für Neubauten: Auch und insbesondere bei Umbau, Sanierung und Instandsetzung von Bestandsimmobilien spielt der Brandschutz eine wesentliche Rolle. Um Ihre individuellen Anforderungen zu erfüllen, umfasst unser Angebot Bauteile in den Feuerwiderstandsklassen F90–F180. So sind Menschen und Sachwerte im Brandfall gut geschützt!

Was bedeuten die einzelnen Feuerwiderstandsklassen? Die Zahl hinter dem „F“ weist daraufhin, wie lange (in Minuten) das jeweilige Bauteil im Brandfall seine Funktion mindestens erfüllt. Dabei reichen die bauaufsichtlichen Anforderungen von feuerhemmend (F30) über feuerbeständig (F90) bis hin zu höchstfeuerbeständig (F180). Eine Komponente mit Feuerwiderstandsklasse F180 erfüllt somit im Brandfall seine Funktion über einen Zeitraum von mindestens 180 Minuten.